KORSETT BEI SKOLIOSE

Statistisch tritt bei etwa 5% der Gesamtbevölkerung eine Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung) auf.​

In den meisten Fällen wird eine gezielte Therapie mittels Krankengymnastik eingeleitet. Ab einer gewissen Gradzahl der Verkrümmung - in der Regel 20° - sollte eine korrigierende Behandlung mittels Rumpforthese, sprich Korsett, erfolgen. Diese findet meistens in Kombination mit Krankengymnastik Anwendung (sog. Schroth Therapie) statt. 

Die Korsettform wird dem Patienten individuell angepasst. Neben einem geschulten Orthopäden, bedarf es auch eines fähigen Orthopädietechnikers, um ein optimales Ergebnis erzielen zu können. 

Regelmäßige Kontrollen mit klinischen und radiologischen Untersuchungen sind unbedingt notwendig, da sich im Laufe des Wachstums die individuelle Situation ändert. Dementsprechend wird die Therapie fortlaufend angepasst. Der Patient bleibt in der Regel bis zu 10 Jahren unter Kontrolle. Am Ende der Behandlungsperiode wird das Korsett sukzessive abgeschult (Verkürzung der Tragezeit). Danach fällt die Häufigkeit der Nachkontrolluntersuchungen. 

Je nach Ursache der Skoliose (z.B. neurologische oder muskuläre Ursachen) gelten andere Prinzipien und Regeln.

 

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